Koppelmedien für EMV-Tests

Bei leitungsgebundenen EMV-Messungen verbinden Koppelmedien die Störquelle mit der Störsenke. Misst man die Immunität, induziert der Ferritkern der Koppelzange eine Spannung in einem Leiter des Prüflings. Das kann ein einzelner Leiter sein, eine Zweidrahtleitung oder ein kompletter Kabelbaum. Je nachdem, wo die Störungen eingekoppelt werden sollen.

Das Auskoppeln von Störungen bei Emissionsmessungen erfolgt nach dem gleichen physikalischen Prinzip, nur in umgekehrter Richtung: Die Auskoppelzange nimmt die Störungen auf, die der Leiter des Prüflings aussendet.

     
 

Über Netznachbildungen von PMM versorgen Sie den Prüfling mit einer „sauberen“ Netzspannung.

Die Messung des rücklaufenden Pfads zeigt Ihnen, ob der Prüfling die Netzversorgung stört.

Koppelnetzwerke und Netznachbildungen

Sobald Sie einzelne Leitungen eines Kabelbaums unterschiedlich stören möchten, benötigen Sie ein Koppelnetzwerk (Coupling/Decoupling Network = CDN) – ein System von logisch verknüpften Koppelzangen.

Mit unseren Koppelnetzwerken realisieren Sie den  Testablauf nach der Norm IEC EN 61000-4-6: Für eine Zweidrahtleitung oder voneinander unabhängige Leiter eines Kabelbaums, die sowohl geschirmt als auch ungeschirmt sein können. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern bieten wir komplette Koppelnetzwerke für CISPR-22-Messungen.

LISN von PMM

Stromzangen von ETS Lindgren  


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